Geduld

Ich bitte meine Leserschaft um noch ein wenig Geduld,

meinen Sprung in ein neues Leben benötigt doch

mehr Zeit und Energie,

als ich es vorher absehen konnte.

Doch es lohnt sich immer,

seinem Leben noch einmal

eine komplette Wendung zu geben

und neu anzufangen,

wenn man innerlich fühlt,

dass es richtig für einen ist!

Bald folgen wieder regelmäßige Beiträge von mir!!!

Herzliche Grüße und einen himmlischen Sommeranfang,

Liz Henrich

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Kurze Info

Liebe Leser & Leserinnen,

ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen für meine lange Abwesenheit!!!

Gerade befinde ich mich in einer aktuellen Umbruchsphase, in der ich sehr viel zu tun habe und so bleibt momentan keine Zeit, um Beiträge hier zu veröffentlichen. Voraussichtlich geht es Ende März / Anfang April 2017 wieder los, bis dahin bitte ich alle noch um etwas Geduld!

Und ich wünsche Ihnen allen einen zauberhaften & wunderschönen Frühlingsanfang nach diesem langen Winter!!!

Herzliche Grüße und bis bald,

Ihre Liz Henrich

Mut zur Veränderung

Heute –

genau vor 10 Jahren

bin ich gesprungen

ins Unbekannte

mit meinen 4 Kindern,

geflohen aus der Ehehölle

hinter die schützenden Mauern

eines Frauenhauses,

um mir meine und ihre

Wunden zu lecken.

Viele Federn habe ich

inzwischen gelassen

beim Abarbeiten

des riesigen Scherbenhaufens

und Großziehen meiner Kinder,

bereut aber

habe ich es nie.

Jetzt springe ich

noch einmal

ins Unbekannte

mit meiner Jüngsten,

lasse das mir

inzwischen Vertraute

und Liebgewonnene

wieder komplett los,

um in der Natur,

der Ruhe und Stille

mir ein neues Leben

aufzubauen

und um zu genesen –

Mut zur Veränderung.

~Liz Henrich 23.12.2016

 

Liebe Leser und Leserinnen,

es lohnt sich, im Leben öfter mal den Mut zur Veränderung aufzubringen und etwas Neues zu wagen, denn nur so ist unser Leben in Bewegung und wir können unseren Horizont erweitern durch neue Erfahrungen & Erlebnisse. Alles andere bedeutet auf Dauer Stillstand! Es braucht ja nicht gleich das gesamte Leben zu sein, welches man umkrempelt, ein neues Hobby reicht schon aus als guter Anfang!!!

Alle Frauen, aber auch Männer (wenn statistisch gesehen auch bedeutend weniger), die in häuslicher Gewalt leben, möchte ich mit meinem Gedicht Mut machen, diese zu verlassen, sich Hilfe zu holen (es gibt bundesweit genügend Anlaufstellen) und sich ein eigenes würdevolles Leben aufzubauen – es lohnt sich immer!!!

Kein Mensch und kein Kind weltweit muss Gewalt erdulden – „die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar“, so steht es schon in unserem Grundgesetz!

Ich hoffe und wünsche mir ein Umdenken aller Menschen auf dieser Welt! Wir alle haben es verdient, uns gegenseitig mit offenem Herzen anzusehen und mit Respekt & Achtung zu behandeln! Dann würde auf dieser Erde Frieden einkehren, nach dem wir uns alle so sehnen!!!

In diesem Sinne nochmals „Frohe & gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017!“

Ihre Liz Henrich

 

 

Die Nacht

Die Eule ist ein Nachttier.

Sie liebt den Tag nicht wie wir,

sondern die Nacht

ist ihr Revier.

Die Tiere setzen sich nachts

den Gefahren zu Wehr

und tun vieles mehr.

 

Die Nacht hat etwas Geheimnisvolles

und Schönes an sich

und wird trotzdem beachtet nicht.

Man darf ihr und den Nachttieren

ein wenig mehr Gehör schenken,

und sie ein bißchen mehr in sein Interesse lenken.

 

Wieviel Leben steckt in ihr,

und wie wenig zeigt sie es her.

Doch wenn man genau beobachtet und lauscht,

dann merkt man es bald,

wie es knistert und rauscht im Wald.

 

Man sieht Tiere huschen

und sich im Busch verkriechen,

denn schnell beginnen sie den Menschen zu riechen.

Sie sind schlau

und lassen sich nicht kriegen,

da sie im Verborgenen liegen.

 

Die Nächte sind oft rauh

und dennoch nicht so grau,

wie sie im ersten Augenblick erscheinen,

man muss es erleben,

um es in sich zu vereinen.

Der Mond gehört ebenfalls der Nacht.

Er hat ein Gesicht,

das mal weint und mal lacht.

~Liz Henrich 26.12.1983

 

Liebe Leser und Leserinnen,

ich habe die letzten 3 Gedichte mit 14 Jahren geschrieben, mit dieser noch so unschuldigen und kindlichen Sicht auf die Dinge und auf diese Welt, die nur den Kindern eigen ist.

Damals habe ich mir Gott sei Dank noch nicht ausmalen können, wie sich unsere Welt weiterentwickeln würde mit all seiner Umweltzerstörung, mit all diesen sinnlosen Kriegen, mit diesem grausamen Umgang mit den Tieren – unseren Mitgeschöpfen, aber auch mit diesem verachtenden Umgang und dieser Ausbeutung unserer Mitmenschen und unseren Kindern weltweit, mit dieser endlosen Schändung unserer Mutter Erde aus Habsucht und Gier. Gott sei Dank habe ich mir dies alles damals noch nicht vorstellen können.

Dieses Jahr zu Weihnachten, „der Geburt von Jesus Christus“, „der Geburt von dem Licht und der Nächstenliebe auf dieser Erde“ wünsche ich mir ein großes Umdenken aller Menschen weltweit und dass wir alle unsere Herzen füreinander wieder öffnen und wir unsere Herzen wieder öffnen für all unsere Mitgeschöpfe und wir unsere Herzen wieder öffnen für unsere wunderschöne Mutter Erde mit all ihrer Vielfalt, so lange es diese noch gibt!!!

Dies ist wahrlich ein riesengroßer Weihnachtswunsch, aber nichts auf dieser Welt ist unmöglich!!!

In diesem Sinne wünsche ich Allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2017!!!

Ihre Liz Henrich

Das Sonnenhaus

Das Sonnenhaus ist ein Gotteshaus.

Dort leben drei Engel

und passen

auf Menschen, Tiere und Pflanzen auf.

Sie sind gütig

und haben übermenschliche Sinne,

sie sind ganz inne.

Sie hören und sehen

alles auf der Erde

und wissen,

wie man Engel werde.

Das sind die drei Engel

Christusine, Sonnensee und Gottesgütig.

~Liz Henrich Herbst 1983

Der leuchtene Stern

Es ist dunkel

und nichts funkelt.

Und dennoch

gibt es in dieser Dunkelheit

einen leuchtenden Stern,

er ist nicht weit,

er ist nicht fern.

 

Und doch

bin ich allein,

es ist zum Weinen.

Ich muss noch,

bevor der Tag beginnt,

den leuchtenden Stern finden geschwind.

 

Ich gehe los

in dieser Nacht,

ich bin ganz wach.

Denn wenn die Sonne aufgeht

und sich das Leben regt,

dann erlischt der Stern

und er ist wieder fern.

 

Darum muss ich ihn finden,

noch in dieser Nacht,

um den Schmerz der Einsamkeit zu lindern.

Der Weg ist weit,

leichter wäre er zu Zweit.

Es geht nur sacht

den Weg entlang,

nirgendwo ist Gesang,

kein einziger Klang.

 

Der Sturm braust

und der Schnee saust

über die Landschaft.

Mich zwingt eine noch nie gekannte Kraft,

weiter zu gehen.

Plötzlich kann ich ein Dorf sehen

und vor einem Haus

scheint eine Flagge zu wehen.

 

Genau kann ich es spüren,

wie mich Geister dorthin führen.

Ich komm hinein

und sehe den leuchtenden Stern.

In diesem Augenblick

ist er nicht fern,

nicht weit von mir weg.

Und ich bin nicht mehr einsam,

nicht mehr allein,

sondern zu Zweien.

~Liz Henrich 14.1.1984

Und es hupft mein Herz

Wache ich morgens auf,

eilen meine Gedanken

als Allererstes zu Dir

und es hupft mein Herz.

 

Höre ich Deine Stimme

am Telefon,

die von Anbeginn an

meine Seele berührt hat,

hupft mein Herz.

 

Sehe ich Dich nach Tagen

des Vermissens wieder

und springe in Deine Arme,

hupft mein Herz.

 

Spüre ich Deinen Körper

dicht an mich gepresst,

atme ich Deinen Geruch ein

und fühle Deine Lippen auf den Meinen,

hupft mein Herz.

 

Es ist jeden Tag

auf das Neue wunderschön,

dass wir uns diesen Sommer

kennengelernt haben.

Und es hupft mein Herz . . .

~Liz Henrich 3.11.2016

 

Liebe Leser und Leserinnen,

aus persönlichen Gründen habe ich eine Schaffenspause eingelegt. Jetzt kommen aber wieder regelmäßiger Beiträge von mir. Ich wünsche Allen einen besinnlichen Winteranfang!!!

Herzliche Grüße,

Ihre Liz Henrich