FOLKE

Meine Schwester Folke –

Leidenschaftlich, wild, ungestüm

hochsensibel, weich, liebevoll

hochbegabt, doch immer ruhelos

sie ist gestorben jetzt am 14. Jan. 19

viel zu jung und viel zu früh –

 

Als ich sie kennenlernte

wir waren Anfang Zwanzig

sie wunderschön auf der Bühne

am Saxophon

singend und lebend

vibrierend wie ein Wirbelsturm –

 

Nie werde ich diesen Moment vergessen

nicht unsere Gespräche

nicht unseren Briefwechsel

nicht unsere Ausflüge

nicht unsere kurze Zeit des Zusammensein –

 

Sie hat viele Spuren hinterlassen

in wundervoller Form ihrer drei Töchter

in ihrer Kunst und Musik

in unserer Familie

und bei ihren Freunden –

 

Sie ist zerbrochen am Leben

auch ich konnte ihr nicht helfen

wie so viele andere auch

aber ein Teil von ihr

bleibt immer bei mir –

Liz Henrich ~ 21.1.2019

 

 

Manchmal

Manchmal
begegnet man einem Menschen
Unverhofft
scheint man sich seltsam Vertraut
Vorsichtig
begibst du dich in ein Gespräch
Hoffst
der andere ist an deinen Tiefen interessiert
Offenbarst
nur dem Dein Herz der auch eines hat
Glaubst
daß dein gegenüber es ehrlich meint
Vertraust
dem andern, weil er echt ist
Manchmal
Begegnet man ECHTEN Menschen …

SamiHenrich 2004

Verschmelzung

Liebe Leser und Leserinnen,

ich habe nun meine Lebensfrau Sami in meinen Blog aufgenommen, sie wird nun fortan auch ihre Gedichte und Gedanken hier veröffentlichen!

Wir freuen uns über Kommentare von Euch und hoffen auf einen regen Austausch!

Allen wünschen wir einen wundervollen Frühling mit dem Erwachen aller Lebensgeister, die Natur lebt es uns bunt & vielfältig vor!

Alles Liebe in die Welt,

Liz & Sami Henrich

Traumfrau

Ich habe mich

unsterblich

in eine wunderschöne Frau

verliebt.

Ihre samtigen braunen Augen

leuchten

wie funkelnde Sterne

in meinem Herzen.

Ihr glockenhelles Lachen

klingt

wie eine Himmelsverheißung

in meinem Inneren.

Ihr wacher klarer Geist

beflügelt

wie ein strahlender Regenbogen

meine Phantasie.

Ihre zarte feine Seele

berührt

wie eine lichtweiße Feder

die Meine auf das Tiefste.

Sie ist

wie ein Kompass

mein schimmernder Augenstern

im Leben.

~LizHenrich 31.12.2017

 

Ich danke allen Leser und Leserinnen für Ihre Geduld und wünsche Allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2018 mit viel Liebe, Freude, Geselligkeit, Zufriedenheit, Gesundheit, Glück und Erfolg!!!

Herzliche Grüße

Ihre Liz Henrich

Geduld

Ich bitte meine Leserschaft um noch ein wenig Geduld,

meinen Sprung in ein neues Leben benötigt doch

mehr Zeit und Energie,

als ich es vorher absehen konnte.

Doch es lohnt sich immer,

seinem Leben noch einmal

eine komplette Wendung zu geben

und neu anzufangen,

wenn man innerlich fühlt,

dass es richtig für einen ist!

Bald folgen wieder regelmäßige Beiträge von mir!!!

Herzliche Grüße und einen himmlischen Sommeranfang,

Liz Henrich

Kurze Info

Liebe Leser & Leserinnen,

ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen für meine lange Abwesenheit!!!

Gerade befinde ich mich in einer aktuellen Umbruchsphase, in der ich sehr viel zu tun habe und so bleibt momentan keine Zeit, um Beiträge hier zu veröffentlichen. Voraussichtlich geht es Ende März / Anfang April 2017 wieder los, bis dahin bitte ich alle noch um etwas Geduld!

Und ich wünsche Ihnen allen einen zauberhaften & wunderschönen Frühlingsanfang nach diesem langen Winter!!!

Herzliche Grüße und bis bald,

Ihre Liz Henrich

Mut zur Veränderung

Heute –

genau vor 10 Jahren

bin ich gesprungen

ins Unbekannte

mit meinen 4 Kindern,

geflohen aus der Ehehölle

hinter die schützenden Mauern

eines Frauenhauses,

um mir meine und ihre

Wunden zu lecken.

Viele Federn habe ich

inzwischen gelassen

beim Abarbeiten

des riesigen Scherbenhaufens

und Großziehen meiner Kinder,

bereut aber

habe ich es nie.

Jetzt springe ich

noch einmal

ins Unbekannte

mit meiner Jüngsten,

lasse das mir

inzwischen Vertraute

und Liebgewonnene

wieder komplett los,

um in der Natur,

der Ruhe und Stille

mir ein neues Leben

aufzubauen

und um zu genesen –

Mut zur Veränderung.

~Liz Henrich 23.12.2016

 

Liebe Leser und Leserinnen,

es lohnt sich, im Leben öfter mal den Mut zur Veränderung aufzubringen und etwas Neues zu wagen, denn nur so ist unser Leben in Bewegung und wir können unseren Horizont erweitern durch neue Erfahrungen & Erlebnisse. Alles andere bedeutet auf Dauer Stillstand! Es braucht ja nicht gleich das gesamte Leben zu sein, welches man umkrempelt, ein neues Hobby reicht schon aus als guter Anfang!!!

Alle Frauen, aber auch Männer (wenn statistisch gesehen auch bedeutend weniger), die in häuslicher Gewalt leben, möchte ich mit meinem Gedicht Mut machen, diese zu verlassen, sich Hilfe zu holen (es gibt bundesweit genügend Anlaufstellen) und sich ein eigenes würdevolles Leben aufzubauen – es lohnt sich immer!!!

Kein Mensch und kein Kind weltweit muss Gewalt erdulden – „die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar“, so steht es schon in unserem Grundgesetz!

Ich hoffe und wünsche mir ein Umdenken aller Menschen auf dieser Welt! Wir alle haben es verdient, uns gegenseitig mit offenem Herzen anzusehen und mit Respekt & Achtung zu behandeln! Dann würde auf dieser Erde Frieden einkehren, nach dem wir uns alle so sehnen!!!

In diesem Sinne nochmals „Frohe & gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017!“

Ihre Liz Henrich

 

 

Die Nacht

Die Eule ist ein Nachttier.

Sie liebt den Tag nicht wie wir,

sondern die Nacht

ist ihr Revier.

Die Tiere setzen sich nachts

den Gefahren zu Wehr

und tun vieles mehr.

 

Die Nacht hat etwas Geheimnisvolles

und Schönes an sich

und wird trotzdem beachtet nicht.

Man darf ihr und den Nachttieren

ein wenig mehr Gehör schenken,

und sie ein bißchen mehr in sein Interesse lenken.

 

Wieviel Leben steckt in ihr,

und wie wenig zeigt sie es her.

Doch wenn man genau beobachtet und lauscht,

dann merkt man es bald,

wie es knistert und rauscht im Wald.

 

Man sieht Tiere huschen

und sich im Busch verkriechen,

denn schnell beginnen sie den Menschen zu riechen.

Sie sind schlau

und lassen sich nicht kriegen,

da sie im Verborgenen liegen.

 

Die Nächte sind oft rauh

und dennoch nicht so grau,

wie sie im ersten Augenblick erscheinen,

man muss es erleben,

um es in sich zu vereinen.

Der Mond gehört ebenfalls der Nacht.

Er hat ein Gesicht,

das mal weint und mal lacht.

~Liz Henrich 26.12.1983

 

Liebe Leser und Leserinnen,

ich habe die letzten 3 Gedichte mit 14 Jahren geschrieben, mit dieser noch so unschuldigen und kindlichen Sicht auf die Dinge und auf diese Welt, die nur den Kindern eigen ist.

Damals habe ich mir Gott sei Dank noch nicht ausmalen können, wie sich unsere Welt weiterentwickeln würde mit all seiner Umweltzerstörung, mit all diesen sinnlosen Kriegen, mit diesem grausamen Umgang mit den Tieren – unseren Mitgeschöpfen, aber auch mit diesem verachtenden Umgang und dieser Ausbeutung unserer Mitmenschen und unseren Kindern weltweit, mit dieser endlosen Schändung unserer Mutter Erde aus Habsucht und Gier. Gott sei Dank habe ich mir dies alles damals noch nicht vorstellen können.

Dieses Jahr zu Weihnachten, „der Geburt von Jesus Christus“, „der Geburt von dem Licht und der Nächstenliebe auf dieser Erde“ wünsche ich mir ein großes Umdenken aller Menschen weltweit und dass wir alle unsere Herzen füreinander wieder öffnen und wir unsere Herzen wieder öffnen für all unsere Mitgeschöpfe und wir unsere Herzen wieder öffnen für unsere wunderschöne Mutter Erde mit all ihrer Vielfalt, so lange es diese noch gibt!!!

Dies ist wahrlich ein riesengroßer Weihnachtswunsch, aber nichts auf dieser Welt ist unmöglich!!!

In diesem Sinne wünsche ich Allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2017!!!

Ihre Liz Henrich